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Vorbeugen und heilen mit alternativer Medizin

Alternative Medizin

Viele natürlichen Hausmittel und alternative Heilmethoden sind nicht nur dazu da, akute Beschwerden zu lindern, sondern auch, um die Entstehung von Krankheiten von vornherein zu verhindern. Vor allem in der kalten Jahreszeit kann mit bestimmten Getränken das Immunsystem gestärkt und so der Ausbruch von Erkältungen verhindert werden. Hagebuttentee zum Beispiel liefert eine geballte Ladung wichtiges Vitamin C. Im Gegensatz zu vielen anderen Früchten haben die Hagebutten die Eigenschaft, das Vitamin nicht abzubauen, wenn sie mit heißem Wasser übergossen werden. Der Vitamin C-Gehalt bleibt über mehrere Stunden konstant, so dass sich dieser Tee auch gut zum Mitnehmen auf die Skipiste eignet. Wesentlich wirksamer als Hagebuttentee aus dem Beutel ist der Aufguss von getrockneten Hagebuttenschalen. Ebenfalls sehr positiv auf das Immunsystem wirkt Ingwertee. Dafür wird ein Stück frische Ingwerwurzel geschält und mit kochendem Wasser übergossen. Zur Geschmacksverbesserung können noch etwas Zitronensaft und Honig hinzu gegeben werden. Täglich getrunken, wirkt Ingwertee gesundheitsfördernd und wärmend, was vor allem an kalten Tagen sehr willkommen ist. Weiterhin ist Ingwer dafür bekannt, Übelkeit und Probleme des Magen-Darm-Trakts zu lindern.

Ebenfalls vorbeugend ist eine Ölziehkur. Dafür wird morgens ein Esslöffel hochwertigen Öls in den Mund genommen und so lange durch die Zähne gezogen, bis es sich weiß verfärbt hat. Danach wird das Öl ausgespuckt. Die Ölziehkur sollte vier Wochen lang täglich angewandt werden. Am besten geeignet dafür ist Sesamöl, Sonnenblumenöl tut es aber auch. Die Ölziehkur soll bewirken, dass Giftstoffe und Schlacken aus dem Körper befördert werden.

Auf die Gesundheit auf geistiger Ebene zielen die Bachblüten ab. Da Körper und Seele eng verbunden sind, bessern sich auch körperliche Beschwerden, wenn die Seele wieder im Gleichgewicht ist. Die Notfalltropfen können darüber hinaus sogar bei kleineren Verletzungen Anwendung finden.

 

 

Schüssler-Salze können ebenfalls helfen, Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern, die durch den Mangel bestimmter Mineralsalze entstehen. Durch die Verreibung sind die Schüssler-Salze besser in der Lage, Mangelerscheinungen auszugleichen als das bei Mineralien in herkömmlicher Form der Fall ist. Eine Schüssler-Kur wird normalerweise über einen Zeitraum von mehreren Wochen durchgeführt, bei der bis zu 5 verschiedene Salze zur Anwendung kommen können.

Die Homöopathie findet aufgrund ihrer sanften Wirkungsweise und den ausbleibenden Nebenwirkungen immer mehr Anhänger. Akute Beschwerden, zum Beispiel bei banalen Infekten, können mit den entsprechenden homöopathischen Globuli recht schnell gelindert werden. Bei tiefer liegenden Beschwerden oder wenn sich Infekte häufen, sollte über eine Konstitutionstherapie nachgedacht werden, die das Problem bei der Wurzel packt und somit eine Gesundung des Körpers herbeiführt. Während kleinere Wehwehchen selbst kuriert werden können, gehört eine Konstitutionstherapie immer in die Hände eines erfahrenen Homöopathen.

Immun-Stimulazien wie Echinacea, Thuja oder Mistel sollen dabei helfen, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen oder vorhandene Beschwerden zu lindern und die Krankheitsdauer zu verkürzen. Mistelpräparate werden vorwiegend begleitend in der Krebstherapie eingesetzt. In der Erkältungszeit haben Präparate des Roten Sonnenhuts (Echinacea) Hochkonjunktur. Zur Stärkung des Immunsystems wird empfohlen, diese Präparate über einen Zeitraum von 4 Wochen kontinuierlich einzunehmen und dann für eine bis zwei Wochen zu pausieren.

Bei Beschwerden, die im Verlauf banaler Infekte auftreten, helfen Omas Hausmittel genauso gut wie Arzneimittel, sind aber wesentlich sanfter. Die Zwiebel beispielsweise findet Verwendung als Hustensaft, als Päckchen gegen Ohrenschmerzen und zur Verbesserung der Nasenatmung in der Nacht, indem ein Teller mit aufgeschnittenen Zwiebeln in der Nähe des Betts aufgestellt wird. Quark-, Kartoffel- und Kräuterwickel helfen bei Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und sogar Brustentzündungen. Und die gute alte Hühnersuppe ist und bleibt bei Erkältungen der Renner.