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Ein guter Sonnenschutz
Sonnenschutz
Ein guter Sonnenschutz nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Das gilt nicht nur für die heißen Tage im Sommer, sondern bereits für das zeitige Frühjahr, wenn die Sonnenstrahlen an Kraft gewinnen. Dies wird oft unterschätzt. Schon ist der erste Sonnenbrand des Jahres da. Wieder wurde die Haut ein Stück mehr geschädigt, was sich möglicherweise erst nach vielen Jahren bemerkbar macht. Deshalb gilt: Sonnenschutz muss sein, am besten das ganze Jahr über. Vor allem Wintersportler müssen auch im Winter an einen ausreichenden Schutz denken, denn die Strahlen werden durch den Schnee reflektiert und können schnell einen Sonnenbrand verursachen.
Vor allem Kinder sollten sehr gut vor der Sonne geschützt werden. Babys im ersten Lebensjahr sollten, wo es irgend geht, gar nicht einer direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Das bedeutet, im Kinderwagen oder auf der Spieldecke im Garten stets für genügend Schatten zu sorgen. Auch an heißen Tagen ist es besser, das Baby in lange und luftige Kleidungsstücke zu packen, denn Kleidung ist immer noch der beste Sonnenschutz. Das empfindliche Gesicht und die Hände sollten zusätzlich mit einer Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor geschützt werden. Für Babys und Kinder sind Sonnencremes mit Mikropigmenten, die auf der Hautoberfläche verbleiben, am besten geeignet. Babys und spielende Kinder sollten zum Schutz vor der Sonne auch stets eine leichte Kopfbedeckung tragen. Damit wird ein Sonnenstich verhindert. Kinder ab dem Kindergartenalter können zum Schutz der Augen zusätzlich eine gute Sonnenbrille bekommen. Hier ist es besser, ein Modell zu wählen, welches zwar etwas teurer ist, aber dafür einen besseren Schutz für die Augen bietet.
Erwachsene sollten für die ersten Sonnenbäder auch immer einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Sobald die Haut einen gewissen Grad der Bräunung erreicht hat, kann ein niedrigerer Lichtschutzfaktor verwendet werden. Der Lichtschutzfaktor gibt einen Richtwert an, wie lange jemand in der Sonne bleiben kann, ohne Schäden davon zu tragen. Dafür wird die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multipliziert. Die Eigenschutzzeit richtet sich nach dem persönlichen Hauttyp und kann unterschiedlich ausfallen. Während manche 30 Minuten ohne Sonnenschutz in der Sonne bleiben können, ohne mit einer Rötung der Haut zu reagieren, reichen bei anderen schon 5 oder 10 Minuten. Wenn jemand beispielsweise eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten hat und benutzt eine Sonnenmilch mit einem Lichtschutzfaktor von 15, darf derjenige insgesamt 150 Minuten in der Sonne bleiben. Der Sonnenschutz kann übrigens nicht verlängert werden, wenn danach erneut Sonnenmilch aufgetragen wird. Gesünder für die Haut ist es dann, in den Schatten umzusiedeln.
Eine Sonnencreme oder Sonnenmilch wirkt in den meisten Fällen nur richtig, wenn sie bereits 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen wird. Nach dem Schwimmen sollte auch wasserfeste Sonnencreme stets neu aufgetragen werden, weil Wasser, Sand und das Handtuch doch einen gewissen Teil der Sonnencreme entfernen. Neuartige Sonnencremes kommen ohne Wartezeit aus, sie wirken direkt nach dem Auftragen. Meistens handelt es sich um Produkte mit Mikropigmenten, die die Haut nach außen hin abschirmen und keine Zeit zum Einziehen brauchen. Allergikern steht eine große Palette von Sonnenschutzmitteln auf Gelbasis zur Verfügung, die unangenehme Hautreaktionen wie Pickel und Pusteln verhindern.
Zusätzlich zum Sonnenschutz, der auf die Haut aufgetragen wird, bietet Kleidung immer noch den besten Schutz. Also, ruhig beim Strandspaziergang etwas überziehen und auch an eine Kopfbedeckung und die Sonnenbrille denken. Wasserratten sind mit Badekleidung mit eingearbeitetem Sonnenschutz gut beraten, da die Sonnenstrahlen auch durch die Wasseroberfläche wirken.
Die Intensität der Sonnenstrahlen ist in den Mittagsstunden am höchsten, weshalb zu dieser Zeit möglichst auf Sonnenbäder und längere Aufenthalte in der Sonne verzichtet werden sollte. Weniger strapaziös sind Sonnenbäder vor 13 Uhr oder nach 15 Uhr.

